Über den Naturpark

Das majestätische Rheintal, steile und sonnige Weinhänge, malerische Ortschaften, idyllische Bachtäler, ausgedehnte, stille Wälder, reizvolle Landschaften des Westerwaldes, seltene Tier- und Pflanzenarten sowie Zeugnisse des ehemaligen Eisenbergbaus – das alles und noch viel mehr ist der Naturpark Rhein-Westerwald.

Der rund 470 km2 große Naturpark Rhein-Westerwald liegt rechtsrheinisch zwischen Neuwied und Unkel und reicht hoch hinauf bis auf die ersten Höhenrücken des Westerwaldes. Er umfasst die Verbandsgemeinden Unkel, Bad Hönningen, Linz, Rengsdorf-Waldbreitbach sowie Teile der Verbandsgemeinden Asbach, Puderbach, Dierdorf, Altenkirchen-Flammersfeld und der Stadt Neuwied. Im Naturpark sind der Schutz und die Entwicklung der Kulturlandschaften, also Landschaften, die durch den Menschen genutzt und damit verändert werden, zentrale Anliegen. Hauptaufgaben der Naturparke liegen vor allem im Naturschutz und der Landschaftspflege, dem nachhaltigen Tourismus, der Umweltbildung und der nachhaltigen Regionalentwicklung.

Der Naturpark Rhein-Westerwald ist einer der ältesten Naturparke in Rheinland-Pfalz und damit auch in Deutschland. Er wurde 1962 gegründet und feierte im Jahr 2012 sein 50jähriges Bestehen. War der Naturpark in den 1960er Jahren noch einer von wenigen Parken, existieren heute in Deutschland über einhundert Naturparke, die sehr unterschiedliche Landschaften ausmachen. In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit sieben Naturparke.

 


Zur Entstehung dieses vielfältigen Landschaftsbildes haben unterschiedliche geologische Prozesse geführt. Basierend auf den Landschaftsformen, den geologischen Gegebenheiten in Zusammenhang mit den klimatischen Bedingungen lassen sich die (Kultur-)Landschaften des Naturparks erklären sowie die im Naturpark vorkommenden Tier- und Pflanzenarten.