Unterschätzer Westerwald

Kurzforum des Naturparks Rhein-Westerwald

" --- über deinen Höhen pfeift der Wind so kalt" ist meteorologischer Rufmord, wie der Blick auf die Wetterkarte zeigt. Dem Westerwald war das ebenso abträglich wie früher das Gerede vom "Land der armen Leute" schildert Dr. Roth.

Inzwischen entdecken immer mehr Menschen diese aufdringliche Landschaft zwischen den Ballungsgebieten.

Der Naturpark Rhein Westerwald hatte seine Mitglieder Ende Oktober zu einem Kurzforum in den Deichwiesenhof nach Bonefeld eingeladen.
Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Isabelle Fürstin zu Wied berichtete die Geschäftsführerin Irmgard Schröer von Aufgaben und Zielen in 2017. Im nächsten Jahr wird der Naturpark u.a. eine Wanderkarte herausgeben und Wandertafeln für die Hauptwanderparkplätze im Naturpark erstellen lassen. Des Weiteren ist eine naturparkeigene Veranstaltungsreihe für unterschiedliche Zielgruppen sowie die Herausgabe einer Broschüre zum Naturpark geplant. Als Bearbeitungsschwerpunkt wird die Fortschreibung des Handlungsprogrammes in 2018 gesehen.

Für den anschließenden Vortrag „Unterschätzer Westerwald - Aspekte einer rheinischen Naturlandschaft“ konnte Dr. Hermann Josef Roth gewonnen werden.
Der Referent beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entstehungsgeschichte und den Besonderheiten des Westerwaldes. Er führte eindrucksvoll in Wort und Bild zu verborgenen Schätzen wie Gesteinsbildungen und Mineralien, Landschaftsrelief, seltenen Pflanzen und Naturpark Rhein-Westerwald e.V., Augustastraße 7-8, 56564 Neuwied Irmgard Schröer Dipl.-Ing. (FH) Landespflege Geschäftsführerin Augustastraße 7-8 56564 Neuwied Telefon: (+49) 2631 – 95 660 36 FAX: (+49) 2631 – 95 928 37 Handy: (+49) 151 – 649 07 498 Internet www.naturpark-rhein-westerwald.de E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Naturpark Rhein-Westerwald, 03.11.2017 Tieren. Diese Aspekte fügen sich zum Bild einer Landschaft, die nicht nur ein eigenes Profil hat, sondern weitaus besser ist, als überholte Klischees behaupten.
Dr. Roth vermochte mit seinem lebendigen Vortrag und seiner Begeisterung für den Westerwald die Teilnehmer des Kurzforums anzustecken.

Beim anschließenden Imbiss wurde die Möglichkeit zu Gesprächen und zum Ideenaustausch von den Teilnehmern gerne genutzt.

Der Naturpark blickt auf eine gelungene Veranstaltung zurück, welche in Zukunft einmal jährlich an unterschiedlichen Orten im Naturpark stattfinden soll.

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