Honig im Naturpark

Es brummt und summt rund um den Bienenstock. Im Frühjahr und in den Sommermonaten sind die Bienen besonders fleißig. Emsig werden die Blüten angeflogen und es werden Nektar und Pollen gesammelt, die in den Bienenstock gebracht werden. Davon können auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Naturparks profiteren. 

imkerDer Blütennektar wird von den Bienen in Honig umgewandelt, der dem Volk als Futter für den Winter dient. Dass die Bienen Honig erzeugen, hat nicht nur den positiven Effekt für das eigene Volk, sondern auch, dass sie ein hochwertiges Nahrungsmittel produzieren, dass die Imker ernten.

Darüber hinaus erfüllen die Bienen eine wichtige ökologische Funktion: Die fleißigen Insekten befruchten die Blüten. Zu diesem Zweck verfügt die Honigbiene über ein dichtes Fell, an dem die Blütenpollen bei dem Besuch einer Blüte haften bleiben. Bei dem Besuch der nächsten Blüte bleiben die Pollen am Empfangsorgan der Blüte kleben, womit eine Befruchtung erfolgen kann. Rund 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge – zum Beispiel die Apfelproduktion – hängen von der Bestäubung durch die Biene ab. Damit wird deren Bedeutung für die Landwirtschaft deutlich. Entsprechend ist es entscheidend, die Biene zu schützen und zu fördern, damit auch zukünftig Blüten befruchtet werden und landwirtschaftliche Produkte erzeugt werden können.

Im Naturpark Rhein-Westerwald gibt es zahlreiche Imker, die das Naturprodukt Honig erzeugen und auch verkaufen. Viele Imker sind in Imkervereinen organisiert. Mehr dazu erfahren Sie beim Kreisimkerverband